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Im Blickpunkt: Die neue Luftmessstation am Frankfurter Lerchesberg

Messstation Frankfurt-Lerchesberg
Messstation Frankfurt-Lerchesberg

Gemeinsam mit dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus sowie dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie hat die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich am 16. Mai 2012 eine neue Luftmessstation am Frankfurter Lerchesberg in Betrieb genommen.


Die Station wird für ein Jahr Luftschadstoffe im Bereich der Einflugschneise der Nordwest-Landebahn messen. Dazu gehören die Komponenten SO2, NO/NO2, Feinstaub (PM10) und CO, die an vielen anderen Messstellen auch routinemäßig gemessen werden und die unter anderem auch durch Flugzeugabgase verursacht werden. Zusätzlich kontinuierlich gemessen werden: Gesamtkohlenwassenstoffe (Summenparameter, Cn Hm) und Ruß. CnHm wird nur noch selten gemessen, soll aber als Parameter für möglicherweise erhöhte Kohlenwasserstoffe erfasst werden. Ruß wird zurzeit im Messnetz nicht erfasst, ist aber ein guter Indikator für Emissionen aus der Verbrennung von Diesel oder ähnlichen Kraftstoffen (z. B. Kerosin). Benzol wird durch Passivsammler erfasst (Monatsproben), damit kann der existierende Grenzwert (Jahresmittelwert) überwacht werden. Zusätzlich werden meteorologische Daten gemessen (Windrichtung und -geschwindigkeit, Temperatur, relative Feuchte).

Für alle Komponenten (bis auf Ruß und CnHm) sind Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegt, die überwacht werden. Die routinemäßig und kontinuierlich gemessenen Komponenten (bis auf Ruß) sind hier abrufbar.

Aktuelles

22.05.2012 Lufthygienischer Monatsbericht April 2012: Bei deutlich überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer war es viel zu warm und zu trocken.

21.05.2012 Aktuelle Informationen zum Stand der Bohrarbeiten an Hessens erster Bohrung zur Nutzung der Tiefengeothermie (Heubach Groß-Umstadt).

16.05.2012 Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht April 2012: Der Berichtsmonat war insgesamt etwas zu warm und zu trocken.

Letzte Änderung: 16.05.2012