Schienenverkehrslärm im Mittelrheintal

Die Anwohner des Mittelrheintals sind durch den Bahnverkehr erheblichem Lärm und Erschütterungen ausgesetzt. Diese gefährden sowohl die Gesundheit der an der Bahntrasse Wohnenden als auch den Tourismus im Rheintal.

 

Um verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation zu koordinieren und konkretisieren vereinbarten im Februar 2010 die Umwelt- und Verkehrsminister/Innen von Hessen und Rheinland-Pfalz das 10-Punkte-Programm "Leises Rheintal". Darin wird unter anderem ein begleitendes Lärmmonitoring eingerichtet.

 

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie eine Messstation in Rüdesheim-Assmannshausen zur Messung des Schienenverkehrslärms aufgestellt.

 

Für jeden Tag und jede Nacht wird sowohl der äquivalente Dauerschallpegel LAeq als auch der maximale Vorbeifahrtpegel Lmax eines Zuges ausgewiesen. Der äquivalente Dauerschallpegel stellt den über den Tag von 6:00 bis 22:00 Uhr und die Nacht von 22:00 bis 6:00 Uhr gemittelten Schallpegel aller vorbeifahrenden Züge in beide Richtungen dar. Beim maximalen Vorbeifahrtpegel handelt es sich um den höchsten Pegel eines Zuges in dieser Nacht. Das Wochenende ist grau unterlegt.

Erschütterungsmessungen

 

Neben den Lärmmessungen, wurden in den Jahren 2008 und 2010 auch Erschütterungsmessungen durchgeführt. Die Ergebnisse zu den Messungen können Sie im Messbericht über Erschütterungsmessungen in Wohngebäuden an der rechtsrheinischen Schienenstrecke einsehen.

 
 
Letzte Änderung: 06.02.2012

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