Entwicklung der Luftqualität und neue gesetzliche Grundlagen
Die Präsentationen der Veranstaltung finde Sie als PDF-Version im blau markierten Feld des Programmflyers.
Zum Thema:
Bereits mit Einführung der Luftqualitätsrahmenrichtlinie und der zugehörigen sogenannten "Tochterrichtlinien" hat der europäische Gesetzgeber seit Mitte der 90er Jahre anspruchsvolle Luftqualitätsstandards gesetzt. Nach Überarbeitung der Luftqualitätsgesetzgebung wurde 2008 die neue Richtlinie "über Luftqualität und saubere Luft in Europa" verabschiedet.
Nach Umsetzung in deutsches Recht in Form der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung stellt diese nun die aktuelle Grundlage für die Beurteilung der Luftqualität in Deutschland dar.
Die Veranstaltung soll zunächst dazu dienen, die tatsächlich neuen Aspekte der gesetzlichen Regelung und deren Konsequenzen darzustellen. Um die Bedeutung der festgelegten Grenzwerte ins rechte Licht zu rücken, beschäftigt sich anschließend ein Beitrag mit den Auswirkungen von speziellen Luftverunreinigungen auf die menschliche Gesundheit. Die Entwicklung und die aktuelle Lage der Immissonsbelastung in Hessen werden anhand der langjährigen Erhebungen des hessischen Luftmessnetzes dargestellt. Diese Darstellung wird ergänzt durch einen Beitrag über die Zuordnung verschiedener Quellen zu bestimmten Immissionsbelastungssituationen.
Ein weiterer Vortragsblock wird sich mit den Fragen der Emissionsentwicklung und deren Auswirkung auf die Immissionskonzentration auseinandersetzen, mit einem besonderen Augenmerk auf den Blick in die Zukunft.
Insbesondere aufgrund der Einhaltungsprobleme von Grenzwerten für NO2 und PM10 mussten und müssen Maßnahmen umgesetzt bzw. weiterhin in Erwägung gezogen werden. Der abschließende Vortragsblock beschäftigt sich daher mit der Luftreinhalteplanung in Hessen sowie mit der Frage, inwiefern Umweltzonen zur Verbesserung der Luftqualität beitragen können. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an staatliche und kommunale Fach- und Genehmigungsbehörden sowie an Ingenieur- bzw. Sachverständigenbüros.
Das HLUG