
der Kochbrunnen in Wiesbaden
Die Erdwärme oder Geothermie gehört zu den regenerativen Energien in Hessen. Sie hat viele Vorteile: Erdwärme steht jederzeit und überall zur Verfügung, unabhängig von Klima und Jahreszeit, Erdwärme ist äußerst zuverlässig, Erdwärme ist nach menschlichem Ermessen unerschöpflich.
Mit dem heutigen Stand der Technik lässt sich die Erdwärme sowohl oberflächennah als auch in großen Tiefenbereichen von bis zu 5000 Metern und mehr nutzen. Die niedrigen Temperaturen in den oberen Erdschichten eignen sich vor allem zum Heizen von Gebäuden im privaten Bereich. Weit verbreitet ist dabei der Einsatz wartungsarmer Erdwärmesonden.
Die in größeren Tiefen vorhandenen Energiepotenziale können über geothermische Tiefensonden, über die Förderung von Thermalwässern oder durch die Errichtung von geothermischen Kraftwerken genutzt werden (Broschüre: Nutzung tiefer Geothermie in Hessen).
Mit dem Erlass „Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden“ (Fundstelle: StAnz. 15, S. 1150; www.staatsanzeiger-hessen.de >> Suchbegriff „Erdwärme“) vom 25. März 2010 hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) das Genehmigungsverfahren für Erdwärmesonden und –kollektoren im privaten Bereich mit einer Heizleistung bis 30 kW neu geregelt.



