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Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie
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EMISSIONSÜBERWACHUNG III

Ringversuche mit den nach § 26 BImSchG bekanntgegebenen Stellen

Eine weitere Aufgabe ist die Planung und Durchführung von Ringversuchen
mit den in Deutschland nach § 26 BImSchG bekannt gegebenen Stellen.

Labor
Hierzu verfügt das Dezernat I 3 mit der Emissionssimulationsanlage (ESA) über eine in Deutschland und darüber hinaus einzigartige Messstrecke, an der den jeweiligen Ringversuchsteilnehmern definierte staub- und schadgasbeladene Gasströme zur Probenahme bzw. Messung angeboten werden.



Ferner werden an dieser Anlage Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Bereich der Emissionsmesstechnik durchgeführt.

Weiterhin wird diese Anlage zur Entwicklung und Erprobung von Messverfahren und Messgeräten genutzt. Für diese Zwecke kann die ESA auch gegen Kostenerstattung im Auftrage Dritter betrieben werden.

Zu diesem Thema können folgende, ergänzende Unterlagen abgerufen werden:

 

Informationen zu Ringversuchen durch Versand

 

Allgemeine Unterlagen

Informationen zu Ringversuchen mit Stäuben und Staubinhaltsstoffen

Informationen zu Ringversuchen mit Gasen


Ständige Kalibrierung, Validierung und Verifizierung der ESA-Betriebsdaten


Die Qualität der an der ESA ermittelten Ergebnisse erfordert höchste Ansprüche. Deshalb ist es von besonderem Interesse diese Einrichtung ständigen Prüfungen zu unterziehen. Ziel ist es, Ergebnissicherungen durchzuführen, um letztlich gerichtsfeste Daten zu produzieren und die Rückführbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Hiermit soll den Ringversuchs-Teilnehmern ein höchst mögliches Maß an Sicherheit und Validität vermittelt werden. Dazu werden verschiedene Methoden der Kalibrierung eingesetzt.

Pfeil Überprüfung der Prüfgase der Teilnehmer gemäß 3.1.1 der Durchführungsbestimmungen.

Ionenchromatographie

Die Ionenchromatographie wird zu Trennung und zum quantitativen Nachweis von Ionen in Lösungen verwendet. Mit dieser Methode lassen sich während der Durchführung von Ringversuchen mit externen Teilnehmern die von diesen eingesetzten Prüfgase noch während des Ringversuches untersuchen.



Pfeil Kalibrierung der automatischen Messeinrichtungen an der ESA gemäß EN 14181

Atomabsorptions-
spektrometrie

Die Graphitrohr-
Atomabsorptionsspektrometrie ist die Methode der Wahl, wenn es darum geht, Elemente, insbesondere Metalle in besonders niedrigen Konzentrationen in Prüfstandards noch quantitativ nachweisen zu können.

Gaschromatographie mit verschiedenen Detektoren

Die Gaschromatographie ist die Methode der Wahl zur quantitativen Bestimmung gasförmiger oder verdampfbarer, vorzugsweise organischer Verbindungen in der ESA.

 

Plasmaemissionsspektrometrie

Die Plasmaemissionsspektrometrie dient zum quantitativen Elementnachweis und wird bei der Ermittlung von Schwermetallen in Prüfstäuben eingesetzt.




Pfeil Methodenentwicklungen zur Erweiterung von Komponentenspektren an der ESA

Gaschromatographie mit direkt gekoppelter Massenspektrometrie

Diese Disziplin wird dann eingesetzt, wenn unbekannte organische Verbindungen zu identifizieren oder sehr geringe Gehalte zu bestimmen sind.


Hochdruck-
Flüssigkeitschromatographie

Auf die Hochdruck-
Flüssigkeitschromatographie
wird dann zurückgegriffen, wenn die zu trennenden Verbindungen in flüssiger Phase vorliegen und nicht verdampfbar sind.


Zu folgenden verschiedenen Fragestellungen können Unterlagen beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) bestellt werden: