
Erläuterungstext:
Durch die kontinuierliche Überwachung der Luftgüte ist die lufthygienische
Situation an den Messstationen sehr genau definiert. Im Bereich zwischen
den einzelnen Messstationen sind jedoch naturgemäß keine Daten
verfügbar, obwohl Bedarf besteht, auch hier den lufthygienischen Zustand
beurteilen zu können. Um flächendeckende Aussagen über die
Konzentrationsverteilung in Hessen vorlegen zu können, wurde im Auftrag
des Hessischen Landesamts für Umwelt und Geologie (HLUG) ein mathematisch-theoretisches
Modell entwickelt, mit dem sich Konzentrationsverläufe verschiedener
Luftschadstoffe zwischen den Stationen berechnen lassen.
Zunächst wird eine reine Interpolation der an den Stationen gemessenen
Luftschadstoff-Konzentrationen durchgeführt; in einem weiteren Schritt
gehen zusätzliche Informationen (wie z. B. Emissionsdaten) mit ein.
Eine solche flächenhafte Darstellung auf Grundlage der aktuellen, an
den einzelnen Stationen gemessenen NO2-Konzentrationen ist in
der oben stehenden Abbildung zu sehen.



