Wissenschaftlicher Name:  Rhyacophila nubila     Deutscher Name:  Bergbach-Köcherfliegen

Ordnung:  Trichoptera     Familie:  Rhyacophilidae

Foto: Prof. Dr. U. Heitkamp, Diemarden

 

Merkmale:  Larve freilebend ohne Köcher; nur 1. Brustsegment verhornt, das letzte Hinterleibssegment trägt auf der Oberseite ein Hornplättchen; büschelige Tracheenkiemen an Mittel- und Hinterbrust, sowie an 1.-8. Hinterleibssegment; Nachschieber mit Klauen und nebenstehnden Säbelklauen ; Kopf schmal, im hinteren Bereich mit breitem, bräunlichen Band, in dessen mittlerem Bereich hellere Flecken erkennbar sind; Färbung der verhornten Teile blassgelb mit braunen Stellen; Länge: bis 25 mm

Lebensraum:  Unter Steinen in schnell fließenden Bächen und Flüssen, vor allem im Bergland häufig

Lebensweise:  Räuberisch, geht nachts auf Beutefang, ernährt sich übrwiegend von Insektenlarven; sichert sich mit einem Sekrtefaden gegen Abdriften; die Puppe steckt in einer elastischen, braunen Sekrethülle in einem am Untergrund befestigten Steinchenköcher; die Eier werden im Gegensatz zu anderen Köcherfliegenarten einzeln abgelegt Flugzeit artspezifisch: April - November

Wissenswertes:  Es gibt etwa 27 schwer unterscheidbare Rhyacophila-Atren in Mitteleuropa. Zur R. nubila-Gruppe gehören 5 verschiedene, die als Larven nicht sicher unterschieden werden können.