Boden-Infos

  • Boden des Jahres 2013 - Plaggenesch
    Zum Tag des Bodens am 5. Dezember wurde der Plaggensch zum Boden des Jahres 2013 gekürt. Weitverbreitet in Niedersachsen ist dieser durch den Menschen entstandene Kultosol aber eine echte Bodenrarität in Hessen. Hier findet man nur einzelne Stellen mit Plaggenwirtschaft im Willinger Upland, die heute vom Naturschutz gepflegt werden, um spezifische Heidevegetationen zu erhalten. Bei der seit 1000 n.Chr. bekannten Plaggenwirtschaft stach man Heide- oder Grassoden von gemeinschaftlich genutzten Flächen (Allmende). Diese Plaggen wurden zunächst als Stalleinstreu benötigt, mit anderen Abfällen kompostiert und schließlich als nährstoffreicher Dünger auf die Felder verbracht. Es entstand so im Laufe der Zeit - der humose Esch-Horizont. Weitere Informationen finden Sie auf unserem Flyer zum Boden des Jahres.

    Im Zuge von Maßnahmen zur Umgestaltung von Gewässern werden häufig größere Baumaßnahmen durchgeführt, die durch Abgrabungen, Umlagerungen oder Auffüllungen und die damit verbundenen Befahrungen zu Eingriffen in den Boden am Gewässer und in dessen Umgebung führen können. Dabei gilt es, Vorsorge gegen schädliche Bodenveränderungen durch Stoffeinträge oder nachteilige Veränderungen der Bodenstruktur zu treffen. Wichtige Hinweise hierzu gibt die aktuelle Arbeitshilfe. Sie zeigt zudem Möglichkeiten auf, Beeinträchtigungen wirksam zu begegnen. Ergänzt werden die Ausführungen durch eine Checkliste, die eine Einbeziehung der bodenschutzbezogenen Fragestellungen bei der Erstellung und Prüfung von Planungsunterlagen erleichtert. 
    Sie kann beim HLUG als gebundene Ausgabe oder als Download kostenfrei bezogen werden.
  • Bericht 2004 - 2009 zur Intensivmessstelle Frankfurt/Flughafen
  • Seit 1991 betreibt das HLUG im Umfeld der Startbahn 18 des Flughafens Frankfurt/M. eine Intensiv-Boden-Dauerbeobachtungsfläche. Neben der Deposition von Stoffen wird deren Weg durch den Boden mit dem Bodensickerwasser zum Grundwasser untersucht. Der neueste Bericht für den Untersuchungszeitraum 2004 bis 2009 ist jetzt online verfügbar.
  • Boden des Jahres 2012 - Niedermoor
  • Zum Tag des Bodens am 5. Dezember wurde das Niedermoor zum Boden des Jahres 2012 gekürt. Eine Bodenrarität mit nassen Füßen in unseren hessischen Auenlandschaften, mit beachtenswertem Vorkommen in der Oberrhein- und Mainebene und an der Horloff. Intakte Niedermoore sind heute nur noch als Teilflächen in einzelnen Naturschutzgebieten enthalten. Durch Grundwasserabsenkung und weiterführende Meliorationsmaßnahmen zeugen viele Standorte mit Niedermoortorfen unter heutiger landwirtschaftlicher Nutzung von einer früheren Sumpflandschaft. Die intakten und entwicklungsfähigen Niedermoore sind aufgrund ihrer Besonderheit als Archivboden und seltener Pflanzengesellschaften unbedingt zu schützen. Dies gilt auch im Hinblick auf den Klimawandel - denn intakte Niedermoore stellen eine beträchtliche Kohlenstoffsenke dar. Weitere Informationen finden Sie auf unserem Flyer zum Boden des Jahres
  •  Bodenflächendaten 1 : 25 000 (BFD25)
  • Ab sofort sind hoch aufgelöste Bodendaten für Südhessen verfügbar.Die Bodenflächendaten 1 : 25 000 (BFD25) beschreiben die oberste, belebte Verwitterungszone der Erdoberfläche. Sie veranschaulichen die jüngere Landschaftsgenese, Naturraumausstattung und das Ökopotenzial des oberflächennahen Untergrundes. Damit bilden die systematisch auswertbaren Flächendaten eine Grundlage für Fragen des vorsorgenden Umweltschutzes, welche auf die Funktionen des Bodens als Lebensraum, Filter und Puffer, Regulator für Wasser- und Lufthaushalt sowie als Produktionsfläche für Land- und Forstwirtschaft zurückgreifen.
    Derzeit sind als Bodenflächendaten 12 TK25-Blätter aufgenommen. Diese beinhalten naturräumlich die Untermainebene bis zum Sprendlinger Horst sowie das hessische Oberreingebiet mit Anteilen an Rheinhessen und Bergstraße. 
  • Digital Atlas of the Wine-Growing Regions of Hesse
  • BodenViewer Hessen
    Mit dem BodenViewer Hessen steht ein großer Teil der vorliegenden Daten des hessischen Bodeninformationssystems als interaktive Kartenanwendung im Internet zur freien Verfügung.
    Neben den Punktdaten werden Karten der Bodeneigenschaften und -funktionen für unterschiedliche Maßstabsebenen dargestellt. Diese reichen von Maßstab 1 : 5.000 mit differenzierten Aussagen für einzelne Ackerschläge bis hin zu Bodenbewertungen im Maßstab 1 : 500.000 für die Darstellung überregionaler Verhältnisse. Die Themen reichen von allgemeinen Bodenkarten über Karten zu Bodeneigenschaften, -funktionen und  -potenzialen bis hin zu gesetzlichen bodenbezogenen Klassifikationen von Flächen.
  • Ein Sonderband "Großmaßstäbige Bodeninformation für Hessen und Rheinland-Pfalz" kann herunterladen werden.
    Auf Grundlage der Bodenschätzungsdaten liegen nun großmaßstäbige
    Bodenfunktionskarten und Infosysteme für die Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz vor. Die Karten und Daten im Maßstab 1:5.000 sind Grundlage für vielfältige Anwendungsbereiche im Boden-, Gewässer- und Naturschutz sowie für Fragen der Landwirtschaft und Planungsaufgaben.
  • Bodenkundliche Anforderungen an das Anlegen und Erweitern von Friedhöfen : Mit der Neufassung des Hess. Friedhofs- und Bestattungsgesetzes wurde am HLUG eine Arbeitshilfe für die Bewertung von geplanten Friedhofs- oder Erweiterungsflächen für die Erdbestattung erarbeitet.
  • Die Weinbergsböden von Hessen - Broschüre zu den Böden in den Weinbaugebieten Hessens
  • Boden- und Standortinformation der Weinbaugebiete Hessens - Internetdokumentation zu Erhebung der Weinbaustandortinformationen sowie für Daten,  Karten und Internetanwendungen.
  • Weinbaustandortatlas - mittelmaßstäbige Weinbaustandortinformation mit umfassender Beschreibung der Weinbaustandortfaktoren
  • Plakatserie Bodenschutz
  • Auswertung von Kompensationsflächen im Offenland gemäß der Kompensationsverordnung vom 1.9.2005
 
 
Letzte Änderung: 05.12.2012