Geowissenschaftliches Archiv

Das Geowissenschaftliche Archiv des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie baut auf dem Bestand des ehemaligen Hessischen Landesamtes für Bodenforschung auf. Zu dessen Archivalien gehörten bereits Gutachten und Bohrungen, die von der früheren Preußischen Geologischen Landesanstalt, Berlin, teilweise schon im 19. Jhd., erstattet bzw. aufgenommen wurden.

 

Seitdem werden kontinuierlich alle – nicht publizierten – geowissenschaftlichen Informationen zum Untergrund des Landes Hessen im Archiv gesammelt, dokumentiert und archiviert. Dabei handelt es sich nicht nur um Daten, die im HLUG erstellt wurden, sondern auch um Daten von Dritten, die dem Archiv zur Verfügung gestellt wurden.


 

 

 

 

 

Ordnungskriterien

 

Oberstes Ordnungskriterium für alle Archivalien ist die räumliche Zuordnung in Anlehnung an die Topographische Karte (TK) im Maßstab 1: 25 000. Danach bekommt jede Archivalie die Nummer der Topographischen Karte, auf die sich deren Inhalt bezieht und eine fortlaufende Nummer. Die Übersicht erfolgt in Listenform und als Darstellung auf einer TK.

Die Schichtenverzeichnisse des Bohrkatasters als auch die analogen Gutachten stellen die beiden größten Datenbestände dar.

Das Geowissenschaftliche Archiv des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie baut auf dem Bestand des ehemaligen Hessischen Landesamtes für Bodenforschung auf. Zu dessen Archivalien gehörten bereits Gutachten und Bohrungen, die von der früheren Preußischen Geologischen Landesanstalt, Berlin, teilweise schon im 19. Jhd., erstattet bzw. aufgenommen wurden.

 

 

Bestandsübersicht

 

Schichtenverzeichnis
  • Bestand der Schichtenverzeichnisse: Gemäß dem derzeit gültigen Lagerstättengesetz müssen Bohrungen den geologischen Diensten angezeigt und ihnen die Ergebnisse der Bohrungen zur Verfügung gestellt werden. Der derzeitige Bestand umfasst ca. 120 000 Schichtenverzeichnisse von Bohrung mit teilweise umfangreichen Anlagen, wie z.B. Ausbauzeichnungen, Pumpversuchsergebnissen, div. Analysen, geophysikalische Untersuchungen usw., von etwa 90.000 dieser Schichtenverzeichnisse sind die Stammdaten bereits digital erfasst. Die geologischen Inhalte d. h. die Beschreibung der Gesteinseinheiten sollen in Zukunft ebenfalls in der Bohrdatenbank von Hessen digital erfasst werden.
  • Bestand der hausinternen Gutachten, Berichte, Stellungnahmen und Fremdgutachten: Die ältesten Original-Berichte stammen aus dem Jahr 1876. Der Bestand umfasst ca. 40.000 Archivalien.
  • Manuskriptkartierungen und Manuskripterläuterungen
  • Diplomarbeiten und Diplomkartierungen von diversen Universitäten
  • Wasser-, Gesteins- und Bodenanalysen

 

 

Benutzung

 

Die Archivnutzung ist primär den internen Mitarbeiter/-innen vorbehalten. Externe Benutzer können auf schriftlichen Antrag Informationen erhalten, sofern sie nicht Geschäfts-, Betriebs- oder Amtsgeheimnisse tangieren.

 
 
Letzte Änderung: 21.06.2011