Immissionswerte für Ozon 33. BImSchV

Die früher gültige EG-Ozonrichtlinie (92/72/EWG) wurde im September 2003 von der EG-Richtlinie über den Ozongehalt der Luft (2002/3/EG) abgelöst. Die neue Richtlinie wurde im Juli 2004 durch die Verordnung zur Verminderung von Sommersmog, Versauerung und Nährstoffeinträgen (33. BImSchV) in nationales Recht umgesetzt.

 

In der nachfolgenden Tabelle sind die Vorgaben der 33. BImSchV aufgeführt.

 

KenngrößeWert
Zielwert (ab 2010 so weit wie möglich einzuhalten)
für den Schutz der menschlichen
Gesundheit
höchster 8-h-Mittelwert eines Tages
120 µg/m³,
z.Ü.: 25 Tage/Jahr *
für den Schutz der VegetationAOT40 (Mai bis Juli)
18 000 (µg/m³)·h **
langfristiges Ziel (Zeithorizont: 2020)
für den Schutz der menschlichen
Gesundheit
höchster 8-h-Mittelwert eines Tages
120 µg/m³
für den Schutz der VegetationAOT40 (Mai bis Juli)
6 000 (µg/m³)·h
Informations- und Alarmschwelle
Informationsschwelle1-Stunden-Mittelwert
180 µg/m³
Alarmschwelle1-Stunden-Mittelwert
240 µg/m³

 

z.Ü.: zulässige Überschreitungen pro Jahr

 

AOT40: accumulated exposure over a threshold of 40 ppb; Summe der Differenzen zwischen 1-Stunden-Mittelwerten über 80 µg/m³ (40 ppb) und dem Wert 80 µg/m³ (im Zeitraum 8 - 20 Uhr)

 

* gemittelt über 3 Jahre

** gemittelt über 5 Jahre

 

 

 
 
Letzte Änderung: 29.09.2010