Ständige Kalibrierung, Validierung und Verifizierung der ESA-Betriebsdaten

 

Die Qualität der an der ESA ermittelten Ergebnisse erfordert höchste Ansprüche. Deshalb ist es von besonderem Interesse diese Einrichtung ständigen Prüfungen zu unterziehen. Ziel ist es, Ergebnissicherungen durchzuführen, um letztlich gerichtsfeste Daten zu produzieren und die Rückführbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Hiermit soll den Ringversuchs-Teilnehmern ein höchst mögliches Maß an Sicherheit und Validität vermittelt werden. Dazu werden verschiedene Methoden der Kalibrierung eingesetzt.

Überprüfung der Prüfgase der Teilnehmer gemäß 3.1.1 der Durchführungsbestimmungen.

Ionenchromatographie

 

Die Ionenchromatographie wird zu Trennung und zum quantitativen Nachweis von Ionen in Lösungen verwendet. Mit dieser Methode lassen sich während der Durchführung von Ringversuchen mit externen Teilnehmern die von diesen eingesetzten Prüfgase noch während des Ringversuches untersuchen.

Kalibrierung der automatischen Messeinrichtungen an der ESA gemäß EN 14181

Atomabsorptionsspektrometrie

 

Die Graphitrohr-Atomabsorptionsspektrometrie ist die Methode der Wahl, wenn es darum geht, Elemente, insbesondere Metalle in besonders niedrigen Konzentrationen in Prüfstandards noch quantitativ nachweisen zu können.

Gaschromatographie mit verschiedenen Detektoren

 

Die Gaschromatographie ist die Methode der Wahl zur quantitativen Bestimmung gasförmiger oder verdampfbarer, vorzugsweise organischer Verbindungen in der ESA.

Plasmaemissionsspektrometrie

 

Die Plasmaemissionsspektrometrie dient zum quantitativen Elementnachweis und wird bei der Ermittlung von Schwermetallen in Prüfstäuben eingesetzt.

Methodenentwicklungen zur Erweiterung von Komponentenspektren an der ESA

Gaschromatographie mit direkt gekoppelter Massenspektrometrie

 

Diese Disziplin wird dann eingesetzt, wenn unbekannte organische Verbindungen zu identifizieren oder sehr geringe Gehalte zu bestimmen sind.

Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie

 

Auf die Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie wird dann zurückgegriffen, wenn die zu trennenden Verbindungen in flüssiger Phase vorliegen und nicht verdampfbar sind.

Folgende Unterlagen können bestellt werden:

 

Heft 176 der Schriftenreihe der HLfU: Überprüfung der Repräsentativität von Messpunkten bei der Ermittlung der Emissionen luftfremder Stoffe unter Anwendung von Messquerschnittstopographien.

 

Heft 225 der Schriftenreihe der HLfU: Ermittlung von Verfahrenskenngrößen eines Messverfahrens zur Messung partikelförmiger Schadstoffe in Abgasen mit Hilfe eines neu entwickelten Staub-Messsystems.

 

Heft 252 der Schriftenreihe der HLfU: Emissionen organisch-chemischer Verbindungen aus zivilen Flugzeugtriebwerken, Oktober 1998.
Bestellungen per E-Mail an: Vertrieb

 

 
 
Letzte Änderung: 20.10.2010