Ausbreitungsrechnungen als Beitrag zur Ursachenanalyse im Ballungsraum Rhein-Main

Im Ballungsraum Rhein-Main wurde im Jahr 2002 an drei verkehrsbezogenen Messstationen der Immissionswert für den Jahresmittelwert NO2 und an einer dieser Stationen der Immissionswert für den Tagesmittelwert PM10 überschritten. Nach Artikel 8 der Luftqualitätsrahmenrichtlinie 96/62/EG (EU-RRL) bzw. §13 der 22. BImSchV müssen für Gebiete, in denen Grenzwerte überschritten werden, Luftreinhaltepläne erarbeitet werden, aufgrund derer die betreffenden Grenzwerte zukünftig eingehalten werden können. In der EU-RRL sind dazu neben Messungen erstmalig auch Modellrechnungen zur Beurteilung und Kontrolle der Luftqualität vorgesehen.


Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie gab eine Studie in Auftrag, die von der IVU-Umwelt GmbH gemeinsam mit der Arbeitsgruppe TRUMF am Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin erstellt wurde. Ziel der Untersuchung war die rechnerische Ermittlung der Immissionen in 15 hoch belasteten Straßenräumen in Darmstadt (3), Frankfurt (8), Offenbach (1) und Wiesbaden (3). Außerdem wurden im Rahmen einer emittentenbezogenen Ursachenanalyse die Anteile der verschiedenen Emittentengruppen berechnet.

 

Hier können Sie die Zusammenfassung (1,07 MB) der Studie ansehen.

 

Die komplette Studie ist auf CD per E-Mail bei folgender Adresse zu bestellen:

Herr M. Weiß.

 
 
Letzte Änderung: 29.09.2010