Gasförmige Radionuklide natürlichen Ursprungs
In den von Thorium-232 und Uran-238 ausgehenden natürlichen Zerfallsreihen werden auch gasförmige Radionuklide (Radon-220, Radon-222) gebildet, die in die Atmosphäre austreten können und dort in ihre Folgeprodukte zerfallen. Der natürliche Strahlenpegel durch gasförmige Radionuklide und deren Folgeprodukte schwankt witterungsbedingt. Insbesondere bei plötzlich auftretenden heftigen Regenfällen werden größere Mengen der kurzlebigen Zerfallsprodukte des Radons ausgewaschen und auf dem Boden deponiert, was zu einem kurzfristigen, aber deutlichen Anstieg der Umgebungsstrahlung führt.
Näheres zur Radon-Problematik finden Sie in der Broschüre "Radon in Gebäuden – ein Gesundheitsrisiko?
Information zum praktischen Strahlenschutz" des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Startseite
