Die Bodenschätzung ist ein Bewertungsverfahren für die Ertragsfähigkeit landwirtschaftlich nutzbarer Böden, das seit 1934 flächendeckend für die landwirtschaftliche Fläche im Maßstab 1:5.000 angewendet wird und primär der steuerlichen Bewertung von Böden diente.
Die Landesvermessungsämter liefern dem Projekt die Flächenabgrenzungen der Bodenschätzung in der so genannten Folie 42 (F042) des Allgemeinen Liegenschaftskatasters (ALK). Die Oberfinanzdirektionen stellen die zu den Flächendaten passenden Punktinformationen aus dem digitalen Feldschätzungsbuch (FESCH) der Bodenschätzung zur Verfügung, das Informationen über Bodenprofile enthält.
Die gelieferten Daten werden in entsprechende Formate über- und in einem standardisierten Datenmodell zusammengeführt. Diese integrierten Daten werden mit Hilfe der entwickelten Methoden z.T. unter Verwendung weiterer Daten ausgewertet und grafisch dargestellt.
In jedem der Bearbeitungsschritte erfolgt eine Datenprüfung nach festgelegten Plausibilitäts- und Qualitätskriterien sowie im Rahmen der Auswertung eine bodenkundlich-fachliche Bewertung.
Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 01.09.2008.